Projekt „Du 2017“: Die EINE Frage, die du dir stellen solltest

in Gedanken

Man kennt das ja:

Zum neuen Jahr machen wir uns Vorsätze, stecken uns neue Ziele, stürzen uns voller Elan in die Umsetzung. Wir melden uns im Fitness-Studio an, kaufen gesundes Essen, und nehmen uns vor, endlich den nächsten Schritt im eigenen Lebenslauf anzupacken.

Und dann?

Wie die Wochen vorübergehen, schwindet dieser Elan natürlich wieder: Ach nee, heute regnet’s, da kann die Joggingrunde mal warten. Heute ist nun wirklich keine Zeit zum richtig Kochen. Und der Berufsalltag läuft auch irgendwie wieder vor sich hin…

Das Problem

All diese Pläne haben eines gemeinsam: Sie sind zu wischi-waschi, zu ungenau, zu fremdbestimmt. Wir sollten uns gesünder ernähren, wir müßten mal etwas für unsere Fitness tun, und mit der Karriere sind wir auch irgendwie unzufrieden, aber wissen auch nicht so recht, wohin. Vergleichbar mit einem Schiff, das zwar ein Ruder hat, aber weder Segel noch Motor.

Ist es da ein Wunder, daß es uns schwerfällt, dranzubleiben?

Die Lösung

Oh, wie gut ich solche Situationen kenne. Aber ich habe im letzten Jahr gelernt, daß die Lösung dieser Probleme sich auf eine einzige einfache Frage einschmelzen läßt, die man sich stellen muß. Und daß damit die Richtung plötzlich angenehm klar wird. Die Frage lautet:

Was willst du?

Geh mal wirklich in dich, und beantworte diese Frage ehrlich für dich selbst. Keine Angst, es hört dir niemand zu. Der Schlüssel liegt darin, dir nichts vorzumachen, sondern für dich unzensiert und wertungsfrei die Antwort zu finden. Die darf ruhig ambitioniert sein und momentan unerreichbar erscheinen! Egal, ob sie sich nun auf deine Karriere, dein Verhältnis zu deinem eigenen Körper oder was auch immer bezieht.

Antworten könnten also zB lauten:

  • Ich will mich in meinem Körper (wieder) wohlfühlen
  • Ich will meinen Job aufgeben und meiner Berufung als … folgen
  • Ich will nur noch 4 Tage die Woche arbeiten
  • Ich möchte im eigenen Häuschen auf dem Land leben
  • usw.

Dann stell dir vor, wie es sein wird, wenn du dieses Endziel erreicht hast. Male es dir so detailliert wie möglich aus: Wirst du den Respekt aller deiner Mitmenschen ernten? Wirst du mit dir selbst im Reinen und stolz auf dich sein? Wirst du dir das Domizil deiner Träume leisten können? Wirst du jeden Morgen mit Freude aufstehen, das Fenster aufreißen, das Vogelgezwitscher und die frische Luft hereinlassen…?

Der Schritt-für-Schritt-Plan

Erst wenn du diese Gedanken in deinem Denken gefestigt und in deiner Vorstellung visualisiert hast, kannst du dich daran machen, dieses Ziel zu erreichen. Hieraus kannst du deinen Fahrplan entwickeln:

  • Welche Teilziele sind dazu notwendig, dieses Endziel zu erreichen?
  • Lassen sich diese Teilziele in weitere, kleinere Etappen herunterbrechen?

Diese Teilziele unterteilst du so lange, bis du eine Liste mit Schritten hast, die du abhaken kannst. Hierzu müssen diese Schritte spezifisch, meßbar, erreichbar, realistisch und zeitgebunden sein (bei diesen Kriterien habe ich mich an den SMART-Zielen aus dem Projektmanagement bedient, die hier durchaus auch sinnvoll anwendbar sind).

Also los!

Mit dieser Strategie wird es dir sicher leichter fallen, deinen Träumen näherzukommen. Und wenn dir mal wieder die Luft ausgehen sollte, dann denk an dein großes Ziel, und daß du es dir schuldig bist, etwas dafür zu tun. Und dann pack den nächsten Schritt an.

In diesem Sinne wünsche ich dir für dein Projekt „Du 2017“ alles Gute und freue mich, wenn du mir berichtest, wie es läuft! :-)

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Über Birgit:

Pferdemensch, Vegetarier, Naturkind durch und durch.
Nach Ausbildungen in Pferdewirtschaft und Mediengestaltung und mehrjähriger Berufspraxis habe ich meine Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht. Mehr…

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