7 starke Tierfotografie-Trends im Jahr 2017

in Gedanken

Zu Beginn des Jahres ist es immer interessant, in die Glaskugel zu schauen und Trends für die kommenden Monate auszumachen. Hier sind also meine Prognosen für 2017 – nicht nur, aber auch für die Tierfotografie:

Trend #1: Die Tierfotografie-Branche etabliert sich weiter

Mit dem Wachstum der Haustierbranche wird auch die Nachfrage nach professionellen Tierfotografen weiter steigen.

Tierhalter erkennen immer mehr die Wichtigkeit, ihre vierbeinigen Begleiter in professionellen Bildern zu verewigen. Schon jetzt gibt es eine wachsende Zahl an Fotografen, die sich auf die Tierfotografie spezialisiert haben. Die enorme Nachfrage nach Weiterbildung in diesem Segment zeigt: Die Tierfotografie etabliert sich zunehmend als Profession und wird als Berufssparte ernstgenommen.

Trend #2: Miteinander statt gegeneinander, Kooperieren statt Konkurrieren

Die neue Generation von Tierfotografen macht es vor: Es geht auch miteinander. Zusammenarbeit zwischen Fotografen ist angesagt. Es werden gemeinsame Projekte ins Leben gerufen, man vernetzt sich und unterstützt sich gegenseitig.

Der Gedanke “Gemeinsam sind wir stärker” wird sich immer mehr durchsetzen. Diejenigen Kollegen, die versuchen, sich die Konkurrenz durch Klagen und Verbote vom Leibe zu halten, werden es immer schwerer haben und auf lange Sicht untergehen.

Trend #3: Das fotografische Niveau steigt weiter

Dank der digitalen Technologie entwickeln sich fotografische Möglichkeiten immer weiter. Der Einstieg in die Welt der professionellen Fotografie war noch nie so leicht und gleichzeitig so schwer. Es gibt viele talentierte Fotografen und weitere werden nachkommen. Wer sich auf dem Markt behaupten will, muß nicht nur hervorragende Bildqualität abliefern, sondern sich auch durch seine Einzigartigkeit von der Masse abheben.

Trend #4: Qualität statt Quantität

Durch das gestiegene Niveau bei den Bildern werden auch die Ansprüche der Konsumenten steigen:

Nur die wenigsten Leute haben noch Lust, sich durch hunderte von Bildern zu wühlen, um die Nadel im Heuhaufen zu finden. Kunden werden ihren Fotografen immer weniger anhand der Anzahl der im Paket angebotenen Bilder heraussuchen, aber immer mehr aufgrund der Qualität seiner Bilder, seines persönlichen Stils, der Servicequalität und des Gesamterlebnisses, das er bietet. Wer als Fotograf bei der Bildauswahl streng ist, nimmt nicht nur seinen Kunden Arbeit ab, sondern präsentiert sich auch mit einer höheren Qualität nach außen.

Trend #5: Authentische Momente statt posierter Studioaufnahmen

Die Entwicklung ist nicht neu, aber wird verstärkt in die Richtung weitergehen:

Studiofotografie war gestern (mit wenigen Ausnahmen wie zB moderne Tageslichtstudios und hochklassige FineArt-Aufnahmen), Bilder von der Stange haben ausgedient. Gefragt sind authentische, ungestellte Momente und Ausschnitte aus dem echten Leben der Protagonisten. Vor allem in der Hundefotografie werden wir eine Entwicklung hin zum photojournalistischen Stil, gemischt mit dezent arrangierten Szenen, sehen.

Trend #6: Fotografien zum Anfassen erleben eine Renaissance

Heutzutage entstehen mehr Schnappschüsse denn je – unsere Generation ist die meistfotografierte aller Zeiten. Aber was passiert mit all diesen Bildern? Einige davon werden in Sozialen Medien gepostet. Die meisten aber schlummern auf einem Handy oder einer Festplatte vor sich hin und gehen irgendwann verloren.

Immer mehr Menschen erkennen daher die Wichtigkeit, ihre wertvollsten Momente in Form zeitloser Fotografien zu bewahren. Die Nachfrage nach professionell hergestellten FineArt-Produkten wird also weiter steigen.

Trend #7: Fotosession als Erlebnis mit Rundum-Service

Die Fotosession mausert sich immer mehr zum Selbstzweck: Vom notwendigen Termin, um Fotos entstehen zu lassen, hin zum ganz besonderen, maßgeschneiderten Foto-Erlebnis. Als Möglichkeit, wertvolle Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen und sich mal richtig verwöhnen zu lassen.

Und manchmal auch, um über sich selbst hinauszuwachsen. Zu lernen, daß die eigene Angst, vor der Kamera zu stehen, absolut unnötig ist. Denn wer ist schon perfekt? Ein erfahrener Profi wird es verstehen, das Strahlen in jedem Menschen zum Vorschein zu bringen. Und damit nicht nur Bilder abliefern, die begeistern, sondern auch einen ordentlichen Schub für’s Selbstvertrauen mitgeben.

Bonus-Trend: Zeitlos statt trendy

Auch wenn es paradox klingt, aber ich denke, der Trend wird “weg vom Trend” gehen. Angesagte Themen wie Filmlook und Lightleaks werden kommen und gehen. Aber wer sich Fotografien für die Ewigkeit wünscht, der wird größeren Wert auf zeitlose Qualitäten wie eine starke Bildkomposition und eine markante künstlerische Handschrift legen.

Was sagst du dazu?

Bist du für 2017 gut gerüstet? Hast du noch etwas hinzuzufügen? Stimmst du zu oder bist du komplett anderer Meinung?

Lasse es mich in den Kommentaren wissen. Ich freue mich auf dein Feedback! :-)

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Über Birgit:

Pferdemensch, Vegetarier, Naturkind durch und durch.
Nach Ausbildungen in Pferdewirtschaft und Mediengestaltung und mehrjähriger Berufspraxis habe ich meine Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht. Mehr…

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