Wirst du es als Fotograf schaffen?

Das unterscheidet die Erfolgreichen von allen anderen

Mindset, Business · 512 Worte

Warum gibt es Fotografen, die sich in der Branche behaupten? Denen der Erfolg scheinbar zufliegt, während andere sich nur erfolglos abmühen?

Zunächst einmal liegt hier eine verzerrte Wahrnehmung vor. Denn die Erfolgreichen haben es nicht leichter als der Rest der Welt. Aber es gibt da ein paar Dinge, die sie von anderen unterscheiden:

Sie entwickeln sich mit dem Markt

Vorbei sind die Zeiten, wo es für einen Fotografen genug war, scharfe und korrekt belichtete Bilder zu liefern (wenn es diese Zeiten je gab…). Der Markt entwickelt sich ständig weiter und so müssen auch wir Fotografen kreativ bleiben und mehr bieten als nur hübsche Bilder.

Erfolgreiche Fotografen sehen das als Chance, andere vielleicht als Problem.

Sie warten nicht auf Aufträge

Wer in einem gesättigten Markt damit rechnet, daß sich der Terminkalender von alleine füllt, der ist entweder der einzige seiner Zunft in einem 200-Kilometer-Radius oder macht es sich ganz schön bequem. Und wird vermutlich lange warten.

Erfolgreiche Fotografen sorgen mit einem vielfältigen Marketing dafür, daß sie bei den richtigen Leuten sichtbar werden. Und schaffen Anreize, ihre Leistung zu buchen.

Sie setzen sich Ziele

Du kannst entweder von Tag zu Tag das erledigen, was am dringendsten scheint, oder deine Arbeit so organisieren, daß du langfristig deinen Zielen näher kommst. Aber dafür mußt du dir selbige erstmal setzen.

Erfolgreiche Fotografen wissen, wo sie hin wollen.

Sie verwirklichen ihre Pläne

Damit wären wir auch schon beim nächsten wichtigen Punkt: Du kannst die genialsten Ideen der Welt haben. Aber solange du sie nicht auch in die Tat umsetzt, existieren sie nur in deinem Kopf und sind damit wertlos.

Erfolgreiche Fotografen setzen ihre Ideen in die Tat um.

Sie verlassen ihre Komfortzone

Natürlich kannst du da bleiben, wo es bequem ist. Wo du ganz sicher weißt, daß du alles unter Kontrolle hast und bloß nichts wagen mußt. Das bedeutet aber auch, daß du immer auf dem gleichen Level bleiben wirst.

Erfolgreiche Fotografen wissen, daß Weiterentwicklung immer dann passiert, wenn wir uns Dinge trauen, die uns Angst machen.

Sie umgeben sich mit den richtigen Leuten

Sie pflegen ihr Mindset und halten Kontakt zu Menschen, die ebenfalls erfolgreich sind. Im Idealfall sogar erfolgreicher als sie selbst. Sie bilden sich weiter, suchen den Austausch mit Mentoren und haben einen engen Zirkel von Leuten, auf deren Meinung sie wirklich etwas geben.

Sie geben nicht auf

Natürlich haben auch erfolgreiche Menschen Niederlagen. Sogar mehr davon als alle anderen. Aber der Unterschied ist, daß sie sich davon nicht kleinkriegen lassen und immer wieder aufstehen.

“The big challenge is to become all that you have the possibility of becoming. You cannot believe what it does to the human spirit to maximize your human potential and stretch yourself to the limit.“ – Jim Rohn

Also los!

Hast du hier einige Punkte gefunden, an denen du noch arbeiten solltest? Dann fang noch heute damit an. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür. Und wenn du magst, dann berichte in den Kommentaren, woran du gerade arbeitest.

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2 Kommentare zu “Wirst du es als Fotograf schaffen?”

  1. Brigitte

    Nein, ich habe es nicht geschafft.

    Liebe Birgit,

    wie ich Dir glaube ich schon erzählt habe, hatte ich mein Gewerbe zum 30. April abgemeldet. Es ist mir unglaublich schwer gefallen, hatte ich doch sehr viel Herzblut hinein gesteckt, aber aus heutiger Sicht war es die richtige Entscheidung. Ich wollte den Druck einfach nicht mehr, dass meine Bilder nicht gut genug sein könnten, den Druck nicht mehr haben, mit fremden Menschen umgehen zu müssen und nicht gefallen zu können und auch den Druck nicht mehr haben, das Gewerbe mit meinem Hauptjob und meinen privaten Verpflichtungen (die zu Beginn gar nicht so ins Gewicht gefallen sind) unter einen Hut bringen zu müssen.

    Vermutlich aus all diesen Gründen habe ich das Gewerbe auch schleifen lassen und in Sachen Marketing nichts gemacht mit der Folge, dass auch keine Aufträge reingekommen sind. DSGVO und Verpackungsverordnung haben mir dann den Rest gegeben ;-) Ich hätte das Gewerbe vielleicht auch gar nicht erst anstreben sollen, wusste ich doch um meine Schwächen, aber ich wollte doch wenigstens versuchen, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und meinen Traum zu leben ;-) So muss ich mir wenigstens später nicht die Frage stellen, was wäre gewesen, wenn …

    Ganz liebe Grüße
    Brigitte

    Antworten

    1. Birgit

      Liebe Brigitte,

      vielen Dank für deine Offenheit. Ich kann mir vorstellen, daß das nicht leicht gewesen ist.

      Aber denk bitte dran: Ob du nun professionell als Fotografin arbeitest oder nicht, sagt nichts über deine Qualität als Fotografin und schon gar nicht als Mensch aus. Es bedeutet nur, daß in dem Moment all die Aufgaben und Herausforderungen, die mit einer Selbständigkeit zusammenhängen, für dich nicht das Richtige waren. Das kann sich irgendwann einmal wieder ändern und vielleicht reizt es dich dann nochmal oder auch nicht – beides ist ok. Die Hauptsache ist, daß du dir die Freude an der Fotografie erhältst und darin Erfüllung findest.

      Und du hast recht: Wenn du es nicht versucht hättest, würdest du dir das vielleicht auf ewig vorwerfen…

      Ich sende dir und Ronja einen dicken virtuellen Drücker! <3

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Birgit

      Antworten

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Über Birgit:

Pferdemensch, Vegetarier, Naturkind durch und durch.
Nach Ausbildungen in Pferdewirtschaft und Mediengestaltung und mehrjähriger Berufspraxis habe ich meine Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht. Mehr…

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