Hand auf’s Herz:
Wir alle haben ungefähr 43.798 Fotos auf dem Handy, plus minus. Oder wieviel der Speicher eben hergibt. Allein 15.904 Favoriten haben sich in den letzten Jahren auf meinem Gerät angesammelt (ja, ich hab nachgeschaut).
Haben die ihre Berechtigung? Auf jeden Fall.
Werden wir sie immer wieder anschauen? Vielleicht.
Werden sie irgendwann im digitalen Nirvana verlorengehen? Ziemlich sicher.
Dann gibt es da noch die Highlights, die wir auf Facebook und Instagram hochladen. Sehr wahrscheinlich werden auch die irgendwann das Zeitliche segnen, wenn neuere Plattformen angesagt sind.
Vielleicht sind da auch noch die Schnappschüsse mit Papphut und Doofie-Brille, die wir bei der Foto-Aktion im Baumarkt gemacht haben, oder die KI-generierten Fantasiebilder…
Aber was bleibt wirklich von all den wunderbaren Momenten, die wir mit unseren Hunden erleben?
Wenn wir Glück haben, werden wir irgendwann ein fotografisches Vermächtnis von unserem Liebling vorfinden, das über Festplatten und Cloudspeicher hinausgeht. Etwas, das wir zur Hand nehmen können, wenn uns die Nostalgie überkommt. Das uns im wirklichen Leben begleitet, wenn die Erinnerung zu verblassen droht.
Denn es gibt sie, diese Bilder, die sich ins Herz brennen.
Nicht weil sie perfekt sind.
Sondern wahrhaftig.
Wenn die Jahre vergehen, verändern sich unsere Kriterien: Wir suchen nicht mehr das Bild, auf dem wir am schlanksten wirken. Nicht die perfekte Pose. Oder die meisten Likes.
Wir suchen Bilder mit Substanz. Mit Nähe. Mit Geschichte.
Auf denen etwas sichtbar wird, das nur wir verstehen.
Denn wenn ein Wesen uns so viele Jahre so innig begleitet, dann bleibt da mehr als nur Äußerlichkeiten.
Viele Bilder dokumentieren, wie etwas aussah. Aber nur wenige schaffen es, zu transportieren, wie es sich angefühlt hat.
Und genau dieser Unterschied entscheidet, welche Bilder wir in Jahrzehnten noch schätzen.
Ein achtsames Bild entsteht nicht zufällig.
Es entsteht, wenn man innehält.
Wenn man Zeit schenkt.
Wenn man nicht nur festhalten will,
sondern verstehen.
Wer war dieser Hund für mich?
Wer war ich in dieser Zeit?
Was hat uns bewegt?
Solche Bilder altern nicht.
Sie reifen.
Vielleicht geht es also nicht darum, möglichst viele Momente zu sammeln.
Sondern die richtigen bewusst zu bewahren.
Wenn du dir ein Erlebnis wünscht, das nachhallt, und Fotografien, die mehr als nur hübsch sind, dann nimm Kontakt auf.
Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.
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