Es gibt diesen Moment bei der Bildauswahl, den ich immer wieder erlebe.
Menschen sitzen mir gegenüber,
die ihr Leben im Griff haben.
Die führen. Entscheiden. Verantwortung tragen.
Starke Frauen und gestandene Mannsbilder. Schnelle Denker, nie um einen flotten Spruch verlegen.
Sie kommen, um Bilder auszuwählen.
Und oft werden sie plötzlich ganz ruhig…
Nicht, weil sie sentimental sind.
Sondern weil sie etwas erkennen.
Über die Jahre als Tierfotografin habe ich drei Arten von Hundemenschen beobachtet,
die in diesem Moment etwas verstehen.
1. Die Souveränen
Sie wirken gefasst. Strukturiert. Klar.
Doch wenn sie sich und ihre Lieben auf den Bildern sehen, verändert sich ihre Haltung auf einmal.
Schwächer?
Nein.
Weicher. Echter.
Weil sie erkennen, wie besonders das vermeintlich Selbstverständliche ist. Ohne Performance und ohne Fassade.
2. Die Trägerinnen
Oft Frauen, die viel schultern.
Beruflich erfolgreich.
Privat voll eingespannt.
Sie funktionieren, organisieren, halten zusammen.
Und dann sehen sie ein Bild, auf dem sie einfach nur sind.
Nicht stark, nicht zuständig, nicht verantwortlich.
Nur verbunden.
Und das trifft.
3. Die Rationalen
Sie sagen vorab: „Ich bin nicht so emotional.“
Und sie meinen das ernst.
Bis sie merken, dass es hier nicht um Emotion im dramatischen Sinn geht.
Sondern um Bedeutung. Um ein Kapitel ihres Lebens, das nicht selbstverständlich ist.
Und plötzlich werden sie still.
Was all diese Menschen verbindet:
Sie kommen wegen der Bilder.
Aber sie gehen mit einer Erkenntnis:
Dass Stärke nichts damit zu tun hat, nicht berührt zu werden. Sondern damit, zu wissen, was einem wirklich wichtig ist.
Wenn du dich hier wiedererkennst, weißt du vermutlich längst:
Es ging nie nur um Fotos.
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